Offene Immobilienfonds als Kapitalanlage

Offene Immobilienfonds ermöglichen es dem Kapitalanleger, sich mit relativ kleinen Beträgen an einem Immobilienfond zu beteiligen.

Es handelt sich um Grundstücks-Sondervermögen mit 15 Grundstücken und mehr, die von einer Kapitalanlagegesellschaft betreut werden.

Die Kapitalanlagegesellschaft gilt dabei als ein Spezialkreditinstitut und unterliegt damit der Kontrolle durch eine Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Eine Depotbank verwaltet die Mittel des Fonds und gibt die Fondsanteile heraus.

Offene Immobilienfonds kaufen in erster Linie Gewerbeimmobilien (also Bürohäuser oder Kaufhaus-Immobilien) und versuchen wie jeder andere Vermieter, durch Steigerung der Mieterträge und Wertsteigerungen der Immobilien-Objekte Profit zu erwirtschaften.

Damit wird die (Gewerbe-) Immobilien auch für den Kleinanleger täglich an der Börse verfügbar gemacht.

Da die Fondsmanager laufend Geld hereinbekommen und Geld zurückzahlen müssen, müssen sie auch einen gewissen Anteil des Anlagevermögens in kurzfristen Papieren und im Tagesgeldbereich platzieren.

Sie investieren deshalb nicht nur in Immobilien, sondern auch in schneller verfügbaren Anlagen.

Diese Liquiditätsreserve des Immobilienfonds muss mindestens 5 Prozent betragen, darf aber nicht auf 50 Prozent oder höher steigen, da sonst der Charakter des Immobilienfonds verloren ginge.

Auf Informationsveranstaltungen steht häufig ein Marktstand an dem es Informationsmaterial gibt.