Immobilien Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen

Real Estate Investment Trust sind in Deutschland noch die Ausnahme.

In Deutschland hat sich die Immobilienanlage bisher vorwiegend in der Form der offenen Immobilienfonds vollzogen. Immobilien-Aktiengesellschaften spielten keine große Rolle.

Allerdings wurde im Oktober 2007 die schon zuvor an der Frankfurter Börse notierte Alstria Office AG als erste Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen ins Handelsregister eingetragen und hat ihren Namen in Astria Office REIT-AG abgeändert.

Diese AG ist Teil des von der Deutschen Börse in Frankfurt neu geschaffenen REITs-Segments.

Hinzu kam ebenfalls 2007 die Fair Value REIT AG.

Zusammenkünfte im Immobilienbereich finden häufig im freien statt wenn die Wetterlage dies zulässt. Die Speisen und Getränke werden dann sehr häufig zum Schutz vor der Witterung in einem Faltpavillon untergestellt.

Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen werden auch als Mittel zum Immobilien-Outsourcing angesehen.

Hier können große Unternehmen und auch die öffentliche Hand ihre Immobilien als Aktien an der Börse verkaufen und damit ein Outsourcing des Vermögens zur Kapitalbeschaffung einsetzen.

Dies war bis zum aktuellen Börsencrash insbesondere in den Vereinigten Staaten eine beliebte Strategie für Geldanleger, auf die auch viele deutsche Kapitalanleger in den letzten Jahren aufgestiegen sind.

Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen an der Wallstreet erzielen ihre Profite aus der Vermietung oder Verpachtung der eigenen Immobilien, aus denkbaren Zinsgewinnen insbesondere aber aus Gewinnen bei der Veräußerung einer Immobilie.

Da aber seit einigen Jahren keine Profite mehr erzielbar sind, hat dieser Bereich mit dazu beigetragen, dass gegenwärtig der amerikanische Markt für Geldanleger "verbrannt" ist.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die verschieden Formen der Immobilienfonds als Kapitalanlage eine interessante ergänzende Strategie für risikobewusste Kapitalanleger darstellen können.

Transparenter und handlungsfähiger sind zweifellos die offenen Immobilienfonds.

Aber auch das Investment für Kapitalanleger in einen geschlossenen Fonds können sinnvoll sein, wenn der Anleger die zugrundeliegenden Immobilen etwas kennt oder zumindest den Bereich des Investments in etwa überschaut.

Hier ist aber zu beachten, dass das Investment eher langfristig anzusehen ist.

Die REIT-Variante ist in Deutschland noch nicht so sehr ausgeprägt.

Hier lohnt es sich noch ein paar Jahre zu warten, um aus den gewonnen Erfahrungen für die weitere Zukunft Rückschlüsse ziehen zu können.